• Griechenland

    Die Meteora-Klöster hoch am Berge und das Orakel von Delphi

    Herrlich sind die Fahrten durch Griechenland. Jetzt im Frühjahr blüht es dort und die Berghänge stehen in gelber Blütenpracht. Doch viel eindrucksvoller waren die endlosen Weiten der Olivenhaine. So weit das Auge reicht ein silbrig-grünes Meer zwischen den Bergen, nur vereinzelt lugen ein paar Zypressen heraus wie der Schiffsmast einer Trireme. Sind nun schon durch einige Mittelmeerländer gereist, aber so riesige Anbauflächen für Oliven sind mir noch nie aufgefallen. Die krummen und knorrigen Stämme der Olivenbäume wirken wie alte bucklige Männer und man möchte ihnen stützend zum Ast gehen. Doch trotz oder gerade wegen ihres Aussehens produzieren sie himmlisch schmeckende Oliven und im daraus gepressten Öl möchte man gerne herausfrittiert…

  • Türkei

    Der Frühling im bizzaren Kappadokien

    Welch eine Überraschung – von Syrien kommend in die Türkei einzureisen, war wirklich ein kleines Heimkommen nach Europa. Mit dem Bus aus Aleppo fuhren wir ohne nenneswerte Schwierigkeiten bis nach Antakya an der türkischen Mittelmeerküste. Es war ruhig und beschaulich dort, keine schreienden Habibis, keine allzu verschleierten Frauen und die zu tausenden neben dem Straßenrand liegenden blauen Plastiksackeln sowie deren großen Brüder, die Pet-Flaschen, waren auch aus der Landschaft verschwunden. In der warmen Frühlingssonne von Antakya nahmen wir gleich unser erstes köstliches Kebab entgegen und anschließend zu uns. Wir fuhren durch die ebenfalls durch kulinarischen Genüsse bekannten Orte Iskander (-Kebab) und Adana(-Kebab), bis wir knapp vor unserem Ziel in Nevsehir…