• Aegypten

    Sinai, Dahab, das Tauchen und die schoene Judith

    Mit einem der motormarodesten Busse der aegyptischen Fernverkehrflotte fuhren wir von Luxor ab nach Scharm el Sheikh am Sinai. Wie uns die sehr langsame Fahrgeschwindigkeit schon am Anfang verriet, wuerde die vom Fahrer versprochene Fahrtdauer von 14 Stunden auf keinem Fall einzuhalten sein. Mit 50 km/h Vollgeschwindigkeit zockelten wir also zuerst Richtung Rotes Meer nach Hurghada und dem Meer entlang zum Suez-Kanal. Sobald es ein wenig aufwaerts ging, machte sich zuerst ein beissender Motorengeruch breit und dann musste auf der Steigung mehrmals angehalten werden, um dem mueden Motor mal eine Verschnaufpause zu goennen. So bildeten wir ein Verkehrshinderniss, welche schwerstbeladene LKWs muehelos ueberholen konnten und unser Bus, so kam es…

  • Aegypten

    Der Gang zum Tempel der Hatschepsut und ein Aussteiger aus Spanien

    Zum zweiten und damit letzten Mal setzten wir ans westliche Nilufer ueber, um diesmal den bekannten Tempel Hatschepsuts, der Herrscherin beider Teile des alten Aegyptens, vor unsere Augen zu bekommen. In der Mittagshitze zockelten wir also die drei Kilometer zum Tempeleingang, bewaffnet mit genuegend Wasser und dem Wissen, dass dies unser letzter pharaonischer Tempel fuer laengere Zeit bleiben wird. Begleitet wurden wir von hupenden Taxis, deren Fahrer nicht verstehen wollten, dass man auch zu Fuss gehen kann. Wir muerbe nach mehrern Neins zu ihrem Mitfahrangebot, wollten schon gar nichts mehr zu den Taxlern sagen. Dies funktioniert aber auch nicht, denn ablehnendes Schweigen wird nicht akzeptiert. Stattdessen unterbieten sie ihre Preisangebote staendig…

  • Aegypten

    Das Tal der Koenige und die Tempel von Karnak und Luxor

    Wir setzten mit der Passagierfaehre von Luxor, am Ostufer des dunkelgruenen Nils gelegen, zum Westufer ueber. Nach einer Taxifahrt im noblen Mercedes erreichten wir voller Erwartung den Eingang zum Tal der Koenige. Ein schroffes Kalkgebirge bildet die Kulisse fuer diese maechtige Nekropole, mit steilabfallenden weiss-beigen Felsklippen, an deren Fuessen, tief in den Fels eingegraben, die Graebertunnel der maechtigen Pharaonen herausgehauen wurden. Die geheiligte Sonnenscheibe brannte gleissend auf uns hernieder und wir kauften uns die Tickets fuer drei Felsengraeber und eines extra fuer jenes von, dem im jugendlichen Alter verstorbenen, Tutanchamun. Das Angebot zur Benuetzung des elektrisch betriebenen Kleinzuges zu den Eingaengen schlugen wir aus, da dies doch fuer uns Koenige und Pharaonen…