Syrien gehört laut Propaganda der USA zur Achse des Bösen. Zu unrecht. Abgesehen von den üblichen Vordrängeleien, dem arabisch typischen Herumgebrülle und einer gewissen Rüpelhaftigkeit, sind die Menschen in Syrien sogar sehr hilfsbereit. Es reicht nur ein wenig verdutzt den Stadtplan in Händen zu halten, um einen netten Passanten auf sich aufmerksam zu machen, der [...]
Aus der kalten steinigen Grotte in der Altstadt von Jerusalem, in der wir mehrere Nächte in Stockbetten zugebracht hatten, laut lonely planet wird es Hebron Hostel genannt, flohen wir am 23. März 2009. Der Geschäftsführer dieses Gemäuers, namens Sahid, ist der wohl kettenrauchenste Mensch der gesamten arabischen Halbinsel. Was ein wahrer Superlativ ist, da hier [...]
Gunti verließ uns in Tel Aviv und machte sich auf den Heimflug ins immer noch winterliche Oschttirol. So blieb uns nichts anderes übrig, die Reise wieder zu zweit fortzusetzen - was auch gut so ist. Von eben Tel Aviv aus fuhren wir mit dem Bus über Jerusalem nach Masada am Toten Meer. Jedesmal, wenn man [...]
Mit einem Bus der egged-Linie fuhren wir drei Israel-Reisenden zusammen mit vielen uniformierten Soldatinnen nach Tiberias am See Genezareth. Dieser hält, mit seinen 210 Meter unter dem Meeresspiegel, das Superlativ “tiefst gelegener Süßwassersee der Erde” und stellt das wichtigste Wasserreservoir für Israel dar. Sein Wasser muss die meisten großen Städte wie Tel Aviv versorgen und [...]
Amman in Jordanien benutzten wir nur als Umsteigepunkt vom Bus in ein Taxi, um von eben diesen zur Grenzstation Hussein-Bridge nahe den bestetzten Gebieten des Westjordanlandes gebracht zu werden. Als Vorgabe galt für unseren Grenzübertritt, dass wir weder einen Ausreisestempel von Jordanien, noch einen Einreisestempel von Israel in unseren Pässen hineingedrückt bekommen wollten. Dies, da [...]
Nach der schnellen Fastgesundung von Jörgens Knöchel in Aqaba, wo wir doch eine Woche bei Falafel-Pita und Wasser auf Besserung ausgeharrt haben, gingen wir freudig unserem nächsten Ziel in Jordanien entgegen. Besser, wir fuhren, noch besser, wir wurden gefahren, nämlich von unserem alten Bekannten dem Taxifahrer Mousa. Dieser redselige Kraftfahrer hatte uns schon zum Wadi [...]