• Israel

    Die Festung Masada, das Tote Meer und die Freibadstimmung

    Gunti verließ uns in Tel Aviv und machte sich auf den Heimflug ins immer noch winterliche Oschttirol. So blieb uns nichts anderes übrig, die Reise wieder zu zweit fortzusetzen – was auch gut so ist. Von eben Tel Aviv aus fuhren wir mit dem Bus über Jerusalem nach Masada am Toten Meer. Jedesmal, wenn man die Busstationen betreten will, wird man selbst und sein ganzes Gepäck am Eingang durchgecheckt. Entweder mit einem Scanner, wie auf den großen Flughäfen oder eben Rucksack auspacken und alles händisch durchsuchen lassen. Die Israelis und Palästinenser nehmen dies nach all den Jahren schon als Alltäglichkeit hin. Sie stellen sich ohne Murren in die lange Schlange…

  • Israel

    Rabbi Ohad, der See der Wunder und Tel Aviv

    Mit einem Bus der egged-Linie fuhren wir drei Israel-Reisenden zusammen mit vielen uniformierten Soldatinnen nach Tiberias am See Genezareth. Dieser hält, mit seinen 210 Meter unter dem Meeresspiegel, das Superlativ „tiefst gelegener Süßwassersee der Erde“ und stellt das wichtigste Wasserreservoir für Israel dar. Sein Wasser muss die meisten großen Städte wie Tel Aviv versorgen und die Negev-Wüste zum Erblühen bringen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieser großen Wasserstandsschwankungen unterliegt und tendenziell kleiner wird. Gibt aber, wie überall auf der Welt in solchen Fällen immer Gegenbewegungen, die solch überdurchschnittlichen Ausbeutungen entgegenwirken wollen. So trafen Gunti und ich bei einer Busfahrt einen Öko mit Rastazöpfen, zerissenen Hosen und löchrigem Schuhwerk…

  • Israel

    Jerusalem, Gunti und die Monotheisten

    Amman in Jordanien benutzten wir nur als Umsteigepunkt vom Bus in ein Taxi, um von eben diesen zur Grenzstation Hussein-Bridge nahe den bestetzten Gebieten des Westjordanlandes gebracht zu werden. Als Vorgabe galt für unseren Grenzübertritt, dass wir weder einen Ausreisestempel von Jordanien, noch einen Einreisestempel von Israel in unseren Pässen hineingedrückt bekommen wollten. Dies, da wir uns noch überlegen nach Syrien zu reisen. Syrien lässt aber niemanden ins Land, der irgendwie und irgendwann einmal das Gelobte Land betreten hat. Die Strategie war klar und die Umsetzung konnte beginnen. Dem Zöllner des Haschemitischen Königreichs Jordanien konnten wir überzeugend darlegen, dass wir in Israel nur kurz bleiben und wieder nach Jordanien zurückzukehren…